Regen Sie Ihre Selbstheilungskräfte an & stärken Sie Ihr Immunsystem (COVID-19-Krise)

In dieser Zeit der Krise, der Angst vor dem COVID-19-Virus und einem möglichen Verlust seiner Lieben, ist das Interesse an einem gesunden Körper groß. Die Erkenntnis verbreitet sich immer mehr, dass wir als Mensch hierauf selbst einen sehr großen Einfluss haben. Wie regen Sie Ihren Körper an? Wie halten Sie die Viren fern? Wie geben Sie Ihrem Körper die Gelegenheit, sich zu regenerieren? Im Vitalitätsprogramm von WEMO sind dies Fragen, auf die unsere Mitarbeiter dem Menschen Antworten geben, indem wir ihn mit Experten verbinden und vertiefende und erhellende Erfahrungen anbieten. Wertvoll auch für Sie. Und darum teilen wir das gerne.

Kalt duschen

Jeden Tag zwei Minuten lang kalt zu duschen schaltet Ihren Körper „ein“ und gibt Ihrem Immunsystem Auftrieb. Das haben verschiedene Studien inzwischen gezeigt. Die Anzahl der weißen Blutkörperchen nimmt nämlich zu, weil man sich durch das kalte Duschen selbst erhöhtem Stress aussetzt. Weiße Blutkörperchen erkennen schädliche Stoffe und Krankheitserreger und schalten sie aus. Je mehr weiße Blutkörperchen man hat, desto stärker wird man. Außerdem verengen sich die Blutgefäße; dadurch steigt Ihr Blutdruck. Hiermit regen Sie Ihr Herzkreislaufsystem an und das ist äußerst gesund. Davon fließt das Blut richtig schön!

Und es kommt noch ein weiterer Vorteil hinzu: Kaltes Wasser ist gut für Haut und Haar. Wenn Sie sich mit kaltem Wasser abduschen, bleiben die natürlichen Öle in Haut und Haar erhalten, und das ist gesünder als sie jedes Mal mit aggressiver und oft chemischer Seife und/oder Shampoo wegzuwaschen. Ihre Haut wird davon glatter und straffer.

Wöchentlich eine fünfminütige Dusch-Challenge oder ein Eisbad sorgen noch für einen weiteren Schubs in die richtige Richtung. Vielleicht wäre es gerade in dieser Corona-Quarantäne eine schöne Idee, mit Ihren Kollegen untereinander aus der Ferne eine Kaltbade-Challenge zu organisieren? In diesem Blog können Sie auf jeden Fall den Bericht über die letzte Cold Experience unserer Kollegen nachlesen. Sie teilen darin wertvolle Erfahrungen.

Wussten Sie übrigens schon, dass das Risiko für eine Erkältung sinkt, wenn Sie kalt duschen? Ihr Lymphsystem arbeitet dadurch nämlich besser und somit bauen Sie Ihren Schutz gegen Krankheiten auf. Die Muskeln ziehen sich schließlich zusammen, wenn Sie kalt duschen, und die Bewegung der Muskeln sorgt dafür, dass die Lymphflüssigkeit bewegt wird. Abfallstoffe werden abgepumpt. Beim Sport passiert eigentlich das gleiche. Auch davon werden Sie stärker.

Emotionale Spannkraft

Indem Sie sich der Kälte aussetzen, bauen Sie auch Willenskraft auf. Für eine kalte Dusche müssen Sie schneidig sein. Fokus. Willenskraft. Und damit sorgen Sie auch für emotionale Spannkraft. Eine kalte Dusche trainiert nämlich Ihr Nervensystem und hilft damit zum Beispiel, Depressionen zu bekämpfen.

Atmen Sie durch die Nase

Die Nase hat eine wichtige Filterfunktion, wenn es um das Abwehren von Viren und Bakterien geht. Das Mikroklima in der Nase ist so zusammengesetzt, dass es Eindringlinge abwehren kann, damit diese nicht weiter in den Körper eindringen können, insbesondere in die Lungen. Man könnte also sagen, dass die Nase eine sterilisierende Funktion hat. Der Nasenschleim fängt kleinere Staubteilchen und Bakterien ab, sodass sie heruntergeschluckt und in den Magen befördert werden können, wo sie dank der Magensäure nicht überleben. In der Nase wird außerdem auch Stickstoffoxid produziert. Dies hilft dem Immunsystem beim Kampf gegen Entzündungen. Indem Sie durch die Nase atmen, kann das Stickstoffoxid aus der Nase in Ihre Lungen gelangen, wo es entzündungshemmend wirkt. Deshalb ist es für die allgemeine Gesundheit wichtig, durch die Nase zu atmen. Im Vergleich zur Nase steht dem Mund eine weniger aktive Abwehr zur Verfügung; der Mund ist deshalb auch hauptsächlich zum Essen und Sprechen gedacht und nicht zum Atmen.

Fasten

Mit dem Wohlstand, in dem wir leben, können wir den ganzen Tag lang ungesund und viel essen. Trotzdem ist es gut, ab und zu eine Essenspause einzulegen. Dies wird auch als Intervallfasten bezeichnet. Intervallfasten ist keine Diät. Es schreibt nicht vor, was Sie essen, sondern wann und wie lange Sie essen beziehungsweise fasten. Hierfür kann man sich diverse sogenannte Essensfenster ausdenken. Das bekannteste Essensfenster ist mittlerweile das 16/8-Schema. Hierbei nehmen Sie die Nahrung eines Tages innerhalb eines Zeitfensters von acht Stunden zu sich und fasten die restlichen sechzehn Stunden (das Schlafen ist hierbei mit inbegriffen). Wenn man längere Zeit nichts isst (mehr als zwölf Stunden), setzt unter anderem ein Prozess ein, der Autophagie genannt wird. Dieser Prozess sorgt dafür, dass sich die Energie Ihres Körpers nicht ständig auf das Verdauen von externen Nahrungsquellen konzentriert, sondern auf die Wiederherstellung von Zellen beziehungsweise das Entfernen von Abfallmaterial oder Fehlern aus Körperzellen. Ein weiterer Vorteil des Intervallfastens ist, dass sich die Insulinsensitivität verbessert, was in unserem Kampf gegen die Zivilisationskrankheit Diabetes Typ II sehr wichtig ist, wobei letztendlich eine Insulinresistenz oder eine schlechte Reaktion des Körpers auf selbst produziertes Insulin die wichtigste Ursache ist.

Menschen, die Intervallfasten betreiben, geben tatsächlich an, dass sie mehr Ruhe haben. Nicht die Verpflichtung, dass man morgens etwas essen muss, sondern dass man auf nüchternen Magen konzentriert seine Arbeit erledigt (und sogar Sport macht). Ein weiterer Vorteil des Intervallfastens: Wenn Sie am Ende des Fastenfensters auf die erste Mahlzeit zugehen – oft das Mittagessen – ist Ihr Körper in der Lage, zu verstehen, dass gerade dann gesunde Nahrung das ist, was er braucht, und nicht die schnellen Zucker, auf die wir so gerne zurückgreifen, wenn wir ein Energietief erleben. Außerdem werden Sie auch merken, dass sich Ihr Geschmackssinn durch das Fasten deutlich verbessert, was den Genuss am Essen nur noch steigert!

Nachtruhe

Während des Schlafs regenerieren sich Körper und Geist. Bei mangelnder Nachtruhe können Sie um bis zu 70 % anfälliger für Viren sein. Sorgen Sie für ein Ritual und feste Zeiten fürs Schlafengehen. Bringen Sie Ihre Gedanken zur Ruhe und achten Sie auf Ihre Atmung. Gerade jetzt in dieser Quarantänezeit neigen Sie dazu, die ganze Zeit „an“ zu sein. Früh aufstehen für den ersten Videoanruf oder um den Kindern beim Waschen und Anziehen zu helfen, Frühstücken, zuhause unterrichten, E-Mails, Teamanfragen, Apps. Und das alles in einer Umgebung, in der solche Sachen normalerweise nicht von Ihnen erwartet werden. Und wenn der Tag sich dem Ende zuneigt und Sie Ihr Telefon nehmen, um (zu) viele schlechte Nachrichten aufzunehmen, alle Gruppen-Apps mit lustigen Corona-Witzen durchzuackern, Ihre Angehörigen anzurufen, um sich nach ihrem Befinden zu erkundigen und auch noch rasch online die Einkäufe für den kommenden Tag zu bestellen, können Sie von Körper und Geist dann nicht verlangen, ruhig zu schlafen. Sie schlafen schlecht und oberflächlich. Eine gestörte Nachtruhe hat damit zu tun, dass man ständig „AN“ ist. Versuchen Sie in Zukunft, auf jeden Fall eine Stunde vor dem Schlafengehen nicht mehr fernzusehen oder das Telefon zu benutzen. Das fällt unglaublich schwer, das wissen wir, aber fordern Sie sich in diesen Zeiten einfach selbst heraus. Atmen Sie vor dem Schlafengehen bewusst und klein. Indem Sie Ihr Atmen klein und unhörbar machen, während Sie durch die Nase atmen, verlieren Sie weniger CO2 und Ihr Körper entspannt sich, was den Schlaf fördert.

Bewegen

Es ist unabdinglich, dass man in Bewegung bleibt. Dadurch funktioniert Ihr Immunsystem weiterhin effizient. Inaktivität senkt die Wirkung und die Menge der weißen Blutkörperchen. Wenn man sich zu wenig bewegt, verklumpen sich die weißen Blutkörperchen im Blut. Die Niederländer sitzen durchschnittlich neun Stunden pro Tag. Wir Niederländer sind also weltweit das Volk, das im Durchschnitt am längsten sitzt! Bewegen Sie sich mehr und verbinden Sie die Bewegung auch mit dem Aufenthalt im Freien. Ihr Hintergarten ersetzt vorläufig den schönen Waldspaziergang, aber Sie verstehen, dass Sie die frische Luft doch brauchen. Die Natur regt unser Immunsystem dazu an, effizienter zu arbeiten.

Die obengenannten Aspekte sind für einen vitalen Körper und einen ausgeglichenen Menschen alle wichtig. Ein Anstoß für Ihr Immunsystem, der die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers nutzt.

Sorgen Sie gut für sich selbst!

Bart Eigenhuis, Kälte- und Atemcoach

Einer der Experten, mit denen WEMO gerne zusammenarbeitet ist Bart Eigenhuis. Bart ist zertifizierter Kälte- und Atemcoach. Mit ihm hat WEMO diverse Atem- und Kälteschulungen durchgeführt. 2015 wurde sein Interesse an der Wim-Hof-Methode geweckt, und seit 2016 darf er sich als zertifizierten Lehrer der Wim-Hof-Methode bezeichnen. Mit seiner Firma Bridge2Cross bietet er unter anderem Schulungen und Workshops rund um Atem- und Kältetraining an.

Sebastiaan de Ranitz, Subtraining

Für WEMO organisiert Sebastiaan wöchentliche Bootcamp- und Boxentrainings. Sie machen Spaß, sind herausfordernd und motivierend.

In diesen Krisenzeiten werden alle Arten von Training in der Gemeinde angeboten, und wir erhalten täglich um 16.00 Uhr ein persönliches Training von Sebastiaan über ein aufgezeichnetes Video.
https://www.subtraining.nl/

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